Ein Chat mit Finn
Idee beschreiben, eine Rückfrage beantworten, Prompt kopieren.
- Idee
- Rückfrage
- Prompt
- Neu erzeugen
- Frage bearbeiten
- Diktieren
- Fotos und Dateien
Beta · live
Beschreib deine Idee, Finn stellt eine gebündelte Rückfrage und schreibt dir danach den fertigen Prompt. Für jede KI, jede Aufgabe.
Stand 3. November 2026
Rundgang
Sechs Bildschirme, alle vom 3. November 2026. Ein Klick aufs Bild vergrössert es.
Arbeitsweise
Idee beschreiben, eine Rückfrage beantworten, Prompt kopieren.
Anweisungen, Dateien und Gedächtnis fliessen in jeden Chat des Projekts.
Beides auch auf dem Handy, mit eigenem Layout statt gestauchtem Desktop.
Funktionen
Eine gebündelte Rückfrage, dann der Prompt im Codeblock. Die Antwort streamt, während sie entsteht.
Einmal analysiert, danach kennt jeder Chat im Projekt den Stand. Bewusst ohne Embeddings.
Verschlüsselt mit AES-256-GCM. Ein eigener Key hebt das Chat-Limit auf.
Startseite und Rechtstexte bleiben deutsch. FR, IT und ES hat noch niemand muttersprachlich geprüft.
Speichern ist ein bewusster Klick. Export als Markdown, ohne Modellaufruf.
Row Level Security auf allen Tabellen, ein optionaler zweiter Faktor und ein Protokoll, an das nur angehängt wird.
Zu jeder Seite mit einem Kürzel. Hell und dunkel, mit eigenem Handy-Layout.
Das Gate vor jedem Merge, am 3. November 2026 mit 3969 Tests.
Aus den Audits
Ich prüfe die App immer wieder gegen mich selbst. Die ersten zwei Runden liefen vor dem Launch. Vier Funde, die wehgetan haben:
≈ 417 $/hbei 10 Anfragen pro Sekunde
ProblemDie Chat-Route lief ohne Anmelde-Prüfung, anonyme Anfragen gingen direkt auf meinen KI-Key.
FixAnmelde-Pflicht, eine IP-Ermittlung, die der Aufrufer nicht bestimmt, und ein Tagesbudget als Notbremse.
ProblemDie Chat-Route lief ohne Anmelde-Prüfung: Anonyme Anfragen sprangen an der Kontingent-Logik vorbei und direkt auf meinen KI-Key. Der einzige Schutz war ein Limit pro IP, gelesen aus einem Header, den der Aufrufer selbst setzt. Durchgerechnet bei zehn Anfragen pro Sekunde rund 417 Dollar pro Stunde, von einem einzigen Rechner aus.
LösungAnmelde-Pflicht auf der Route, die IP-Ermittlung so umgestellt, dass sie nicht mehr vom Aufrufer bestimmt werden kann, und als Notbremse ein globales Tagesbudget für Modell-Aufrufe auf dem Server-Key.
Runde 26ab hier nur noch Fehler
ProblemLange Chats scheiterten dauerhaft an einer Obergrenze in der Validierung, auch nach Neuladen.
FixDen Verlauf kürzen, bevor validiert wird. Regressionstests halten genau diesen Fall fest.
ProblemAb der 26. Runde antwortete ein Chat nur noch mit einem Fehler, dauerhaft, auch nach Neuladen, weil er aus den gespeicherten Daten entstand. Ursache war eine Obergrenze in der Validierung, die griff, bevor die serverseitige Kürzung lief. Betroffen war ausgerechnet der lange, iterativ verfeinerte Chat: die Kernschleife des Produkts.
LösungDer Client schickt nur noch den relevanten Ausschnitt des Verlaufs, der Server klammert zu lange Verläufe zusätzlich vor der Validierung. Bestandschats funktionieren sofort wieder, ohne Migration, dazu Regressionstests, die genau diesen Fall festhalten.
SSRFüber eigene KI-Keys
ProblemDie Adresse eines eigenen Anbieters wurde nur auf „ist das eine URL“ geprüft. Der Server rief auch interne Ziele ab.
FixHTTPS erzwingen, den Hostnamen auflösen, private und reservierte Bereiche ablehnen.
ProblemWer einen eigenen Anbieter hinterlegt, gibt dessen Adresse an, und der Server ruft sie ab. Geprüft wurde nur „ist das eine URL“. Damit konnte jeder angemeldete Gratis-Nutzer den Server dazu bringen, interne Ziele abzurufen: Cloud-Metadaten, localhost, private Netzbereiche.
LösungEine eigene Prüfung erzwingt HTTPS, löst den Hostnamen wirklich auf und lehnt jede Adresse in privaten oder reservierten Bereichen ab. Ein erster fehlschlagender Test deckte dabei einen Sonderfall auf, den ich nicht auf dem Zettel hatte: die normalisierte Hex-Schreibweise IPv4-gemappter IPv6-Adressen.
200 / 2000Nachrichten im Monat, geschätzt
ProblemDie Kontingente waren nie gegen die Kosten pro Nachricht gerechnet. Jede Gratis-Anmeldung kostete mich Geld.
FixFree nur mit eigenem Key. Pro (5,90 € im Monat) ist seit dem 17. Oktober 2026 abgeschaltet.
ProblemDie ersten Kontingente (200 bzw. 2000 Nachrichten pro Monat) waren als „grosszügig“ gesetzt: geschätzt, nie gegen die tatsächlichen Kosten pro Nachricht geprüft. Durchgerechnet hielt die Rechnung nicht: Jede Gratis-Anmeldung erzeugte strukturelle Kosten auf meinem Key.
LösungErst technisch: günstigeres Standardmodell, gekürzter Verlauf, halbierte Kontext-Budgets. Dann die ehrlichere Produktentscheidung: Free setzt einen eigenen Key voraus und kostet mich dafür nichts. Pro (5,90 € im Monat) sollte genau das verkaufen, was es kostet: dass ich mich um den Key kümmere. Seit dem 17. Oktober 2026 ist Pro abgeschaltet, weil der Gratis-Tarif von Vercel keine Zahlungen erlaubt.
Design
Ein ruhiges Dev-Brand-Fundament wie bei Linear, Vercel oder Raycast, darüber „Finn’s World“: eine lichtdurchflutete Ozean-Atmosphäre statt SaaS-Template.
HSL-Tokens für hell und dunkel. Rohe Hex-Farben sind in Komponenten verboten.
„Finn verstärkt den Inhalt, er ersetzt ihn nie.“
Jeder Screen muss auch ohne Finn funktionieren. Er ist Begleiter, nicht Krücke.
Pro Bildschirm höchstens ein FinnFlache Flächen mit 1px-Linie statt Glassmorphism.
Ozean durch Licht, nicht Objekte
Ein Akzent ist Wasser, Koralle das Feuer
Zurückhaltung ist Luxus
Alle Bilder vom 3. November 2026. Die Bilder der Website stammen von promptprinter.app. Die App lief gegen einen lokalen Server mit einem Demokonto: Finns Antworten sind echt (Modell glm-4.5-air), die Eingaben sind Beispiele.
Alle Bilder der Web-App